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 Fennys Sad Love story

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Fenrir Greyback

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BeitragThema: Fennys Sad Love story   Fennys Sad Love story EmptyMo März 05, 2012 7:17 am

A sad love story
Prolog
Die Schule hatte sich nicht verändert als Remus Ailing den Schulhof betrat. Die Gebäude waren immer noch die selben wie vor 25 Jahren, alt und ausgeblichene Gemäuer mit neumodischen Rolläden an den Fenstern. Immer noch standen zwischen den A/B- und C-Gebäuden zwei riesige Bäume, die in der Zeit seiner Abwesenheit noch größer schienen, das Holz wurde erneuert damit die Schüler der Natur nahe sein und den Schatten im Sommer nutzen konnten. Die Tischtennisplatten unter der Überdachung standen still da, durch die Fenster war nichts zu erkennen denn die Fenster waren alle verschlossen und verdeckt. Alles kam ihm so vertraut vor, aber trotzdem hatte sich etwas verändert. Eine klitzekleine Kleinigkeit. Er. Er hatte sich verändert. Seit der High School war er noch einmal fünfzehn Zentimeter in die Höhe geschossen, seine Schultern waren nich breiter geworden und sein Gesicht war wesentlich kantiger geworden. Dazu hatte sich sein Geist geändert. Früher hatte er Männer mit langen Haaren als Zecke beschimpft, seine waren inzwischen selbst schulterlang. Die Lehrer hatte er ausgelacht wenn sie in Schlips und Kragen zur Schule kamen, jetzt stand er selbst so auf dem Schulhof. Selbst wenn es nicht Pflicht gewesen wäre hätte er diese Kleidung angehabt. Schon komisch wie sich Menschen verändern konnten.
Die Sonne brannte heiß vom Himmel, schließlich war es grade Sommer. Nur gut dass die Temperaturen erträglich waren, der heißeste Tag des Jahres war noch im Anmarsch. Ein Wind wehte über den leer gefegten Schulhof und bis auf ein leises Rascheln der Bäume war nichts zu hören. Remus schulterte seine Tasche und packte eine Hand in die Hosentasche. Sein erster Schultag begann anscheinend ganz locker, wie er es sich gewünscht hatte. Aber Wünsche hatten so die Angewohnheit dass sie nicht wahr wurden. Genau wie es heute war. Eine Stimme erreichte ihn, wie er sie nur zu gut kannte. Leider. Frech und ungehobelt. Der Lehrer drehte den Kopf und erblickte einen jungen Mann der auf ihn zukam. Leider war es so wie die Jugend von heute eben war. Nicht alle, aber viele von ihnen. Die Jeans hing ihm fast in den Kniekehlen, sein T-Shirt mit Grafitischrift war bestimmt drei Nummern zu groß und seine dunkle lila Kappe saß schief auf seinem Kopf. Dazu trug er, in der für Remus brüllende Hitze, eine dicke Jacke, sogar mit Fell am Kragen und in dunkelblau was die Hitze auch noch so schön anzog. Innerlich musste er seufzen.
„Hey Alter, gib mal 'ne Fluppe“ meinte er und hielt die Haus augestreckt, zog mit der anderen die Hose hoch, welche aber sofort wieder runter rutschte. Wieso einen Gürtel tragen? Unnützes Ding.
„Tut mir leid, Junge, aber du bist offensichtlich zu jung zum Rauchen“ meinte Remus und schmunzelte. Hätte er man nichts gesagt. Der Junge wurde sofort wütend und schlug ihm mit der flachen Hand gegen die Schulter, wonach Remus einen Schritt zurück machen musste. Der Junge hatte Kraft, sogar erstaunlich viel Kraft! Aber seine Artikulation... war sehr kläglich.
„Ich hab gesagt ich will 'ne Fluppe, du Pottsau, also gib mir eine!“ Grade wollte er etwas erwidern, aber er bekam noch einen Schlag ab. Und noch einen. Und noch einen. Dann stieß er mit dem Rücken gegen etwas. Er konnte unmöglich schon an der Gebäudewand sein, der Schulhof war riesig. Dann lief ihm ein kalter Schauer den Rücken runter. Das war nicht die Wand. Wände atmeten nicht. Langsam drehte Remus den Kopf zurück als der pöbelnde Junge auf gehört hatte und erstarrte. Ein Mann stand hinter ihm, etwa seine Statur, aber mit tief scharzen Haaren, fast wie eine Igelfrisur waren die Haare zurück gegelt, wirkten aber definitiv nicht jugendlich, seine Kleidung war dem entsprechend auch schwarz. Schwarzes Shirt ohne Ausschnitt, schwarzes Jackett, schwarze Stoffhose mit Bügelfalte und mattschwarze Schuhe. Aber das war nicht so interessant wie seine Augen. So ein klares tiefes haselnussbraun fand man selten...
„Sie sollten eigentlich wissen wie Sie mit einer Lehrkraft zu sprechen haben, Mr Johnson, besonders mit ihrem zukünftigen Klassenlehrer. Er wird ihre Versetzung beeinflussen.“
Kurz setzte sein Atem aus. Die Stimme war ja eisig, so kalt und ohne auch nur einen Hauch von warmem Einfluss. Das Selbstbewusstsein des Jungen war augenblicklich gebrochen.
„O-Oh, entschuldigen Sie Mr. Naven! D-Das wird nie wieder vorkommen! Ich bin sofort wieder weg …“ Aber der andere Lehrer fiel ihm sofort ins Wort.
„Nachsitzen, Mr Johnson! Heute Nachmittag, 8. und 9.Stunde.“
Augenblicklich kuschte der Junge und lief zum Haupthaus, worin er verschwand und er nicht wieder auftauchte. Interessant, das nannte man wohl Autorität. Und wie. Da standen die beiden Kollegen alleine auf dem Schulhof und Ailing seufzte.
„Vielen Dank, ich weiß nicht wie ich das wieder gut machen kann. Die Jugend von heute...“
„... ist genau so frech wie immer.“ Okay, mit ausreden lassen hatte er es wohl nicht.
„Sie wollen mir einen Gefallen tun?“ fragte der Mann in schwarz scharf und mied seinen Blick. „Verschwinden Sie! Verlassen Sie die Schule.“
Damit drehte er sich auf dem Absatz um und ging zum Eingang des C-Gebäudes, wo die Naturwissenschaften unterrichtet wurden. Völlig verwirrt sah er ihm nach und strich sich durch das satt braune Haar. Irgendwie kam ihm der Mann bekannt vor. Während er sich den Kopf zerbrach setzte er sich wieder in Bewegung, denn er wollte noch im Lehrerzimmer vorbeischauen. Man, der erste Tag fing ja wunderbar an. Er hatte scheinbar schon einen Schüler der ihn hasste und einen Kollegen den er auch nicht mochte. Wie das Leben so war...
Plötzlich rammte ihn etwas und ein Ellbogen brachte ihn zu Fall, aus Reflex wollte er sich auffangen und reckte die Hände nach vorne, wobei er sich aber die Handballen am Rollsplittgranulat des Schulhofs aufschnitt. Im Bruchteil einer Sekunde lag schon jemand auf seinem Rücken und fluchte, zögerte einen Moment und stand dann auf, wenn Remus auch ächzend liegen blieb. Verdammt, tat das weh!
„Oh! Verzeihung!“ meinte sie und half ihm schließlich auf die Beine. „ Ich habe es extrem eilig!“ meinte eine Mädchenstimme und Ailing betastete seine Hände. Blut lief ihm die Handgelenke heran. „Und ich habe jetzt kaputte Hände“ murrte er und blickte das Mädchen an, dass ihn umgerannt hatte. Schon wieder so eine knallige Person. Sie hatte ein langes weites Shirt an, was an einer Schulter runter hing, ihr BH-Träger hatte eine deutliche neon-gelbe Farbe total unpassend zu dem hell violetten Stoff des Oberteils. Die Schrift war unleserlich, aber die Jeanshotpants waren noch knapper geschnitten als sie wohl gehörten denn sie franzten aus, bloße Beine und blaue High Heels. Das nannte mal... knallig bunt. Als er ihren Körper gemustert hatte musste er kurz starren, ob aus Schreck oder aus Interesse. Ihre Haare hatten seinen sanften rosa Ton und ihre Augen standen mit den gras grünen Augen im Kontrast dazu, was aber im Gegenteil zu der Kleidung sogar recht hübsch aussah. Sie hielt sich die Hand vor den Mund und blickte ihn an.
„Oh! Sind Sie nicht... Mist!“
Sie kniff die Augen zusammen und raufte sich die Haare.
„Sie sind unser neuer Klassenlehrer, Mr Ailing, oder!?“ jammerte sie und blickte ihn fragend an. Er musste überhaupt nicht antworten, sie tat es für ihn.
„Das tut mir ja so schrecklich leid! Ich wollte Sie nicht umrennen!“ Hastig nahm sie seine Hände und tupfte auf der Verletzung herum, was es aber nur noch schlimmer machte anstatt besser.
„Sie bluten! Wie schrecklich!“
In ihren Taschen wühlte sie nach einem Taschentuch, fand endlich eins und tupfte herum. Das war ja alles lieb und nett gemeint, aber es war trotzdem unnütz. Es blutete nur weiter.
„Wer bist du denn eigentlich, wenn ich fragen darf?“ fragte er murrend, wurde aber wieder ruhiger innerlich. Er konnte das Mädchen nicht hassen, sie wirkte einfach zu unschuldig.
„Dora Lovelle“ meinte sie kurz angebunden und verzog das Gesicht als das Bluten nicht aufhörte.
„Wir sollten zum Krankenzi-...“ Aber Remus nahm seine Hände zurück, was das Mädchen wohl etwas erschreckte denn sie zuckte zusammen und zerknüllte das Taschentuch in den Händen.
„Ich gehe ins Krankenzimmer, du gehst jetzt bitte in den Unterricht“ meinte er streng und sah ihr in die Augen. Beeindruckend, so rein und stark. Er leitete sie mit einer Handbewegung dazu an weiter zu gehen und blickte sich dann um. Erst in dem Moment fiel ihm auf dass seine Tasche herunter gefallen war und alle Teile sich verstreut hatten. Ätzend! Von wegen schöner erster Tag! Mit extrem mieser Laune sammelte er seine Sachen mit den Fingerspitzen auf und ging dann, aber mit allen Sinnen offen um nicht wieder hin zu fallen, auf alles gefasst in Richtung Lehrerzimmer. Nichts passierte und niemanden traf er mehr, vorsichtig stieß er die Tür mit der Schulter auf und blickte hinein. Gut 40 Lehrer und Lehrerinnen waren anwesend, tranken Kaffee, schrieben in Hefte und redeten mit Kollegen. Keines der Gesichter kam ihm bekannt vor, aber dafür eine Stimme.
„Mein lieber Kollege!“ Eine andere weibliche Stimme kam auf ihn zu. „Was ist denn mit Ihnen passiert? Sie bluten ja!“ Die Stimme gehörte zu einer Frau, die sichtbar schon einen Tag älter war, sie hatte schon einige Falten im Gesicht, aber ihre Augen waren hellblau und freundlich.
„Nur ein kleiner... Zusammenstoß“ meinte er und zwang sich zu einem leichten Lächeln. Sie nahm ihn sanft aber bestimmt an der Schulter, lotzte ihn zur Theke die am anderen Ende gegenüber der Tür war und suchte in dem erste Hilfe Kasten nach Desinfizionsmittel und Verbänden. Währenddessen dachte er nach wer diese Frau wohl sein könnte, wenn sie sich so um ihn sorgte. Seine fragenden Blicke schien sie gekonnt deuten zu können.
„Erkennen Sie mich nicht? Ich war vier Jahre Ihre Klassenlehrerin! Melanie Andrews!“ meinte sie und legte ein Tuch über seine Hände, spürte sie dann mit dem Mittel ein und verband sie dann. Remus starrte sie nur wie vom Blitz gerührt an. Verdammt! Er hatte sie wirklich nicht erkannt! Doch da wo sie es erwähnte. Sie trug immer noch die Haare wie damals, kurz und gepflegt. Bluse, Polunder und Hose mit Bügelfalte. Richtig. Sie vertrat das Motto: Hart aber fair. Weil Remus immer mit seinen Freunden Mist gebaut hatte war sie mehr hart als fair, aber er war weniger Rabauke gewesen, deswegen mochte sie ihn wohl noch.
„Stimmt! Ich freue mich sehr Sie wieder zu sehen, Mr Andrews!“ meinte er und lächelte sie an, als sie die Mittel wieder in den Schrank stellte. Sie lotzte die beiden zu einem freien Tisch und setzte sich hin, kaum darauf standen, von einem anderen freundlich lächelnden Kollegen gebracht, zwei Kaffee auf dem Tisch. Entgegenkommend, sehr nett!
„Wissen Sie schon was für eine Klasse Sie bekommen, Remus?“ fragte sie freundlich und rührte ihr Getränk um, wo sie viel Milch und wenig Zucker dazu gab. Ailing schüttelte den Kopf.
„Die 12b, mein Lieber. Eine wahre Problemklasse. Es ist schade dass Sie gleich am Anfang solch eine Klasse bekommen. Ich unterrichte sie in Englisch und Deutsch. Obwohl manche recht talentiert sind, nehmen sie kaum am Unterricht teil und albern nur herum, so wie sie damals.“
Als sie sprach dachte er an das Mädchen mit den rosa Haaren, das ihn umgerannt hatte. Sie war in der Klasse, wie konnte so ein Mädchen, dass so freundlich war, in eine Rabaukenklasse gehen? Unmöglich. Auch der dunkelhaarige Lehrer der Johnson verscheucht hatte.
„Wo ist denn mein Klassenraum?“ fragte er nach und nahm einen Schluck Kaffee. Er trank ihn schwarz, Milch und Zucker mochte er nicht drin, obwohl er süß sehr gerne mochte.
„A23“ antwortete sie darauf, und schlug die Beine übereinander. Remus atmete tief ein und rieb sich über die Augen. Sein alter Klassenraum in dem er Abitur geschrieben hatte. Sehr interessant. Schicksal war wohl das passende Wort dafür.
„Remus, ich möchte sie vorwarnen“ meinte Melanie inzwischen flüsternd und beugte sich etwas vor, blickte ihm in die Augen. Sie wirkte irgendwie... nervös?
„ Es gab schon den ein oder anderen Lehrer der mit einem Nervenzusammenbruch in die Klinik eingeliefert werden musste. Denken Sie bitte nicht dass sie Klasse einfach wird.“
Aber Ailing winkte ab und nahm noch einen Schluck. Er würde es schon schaffen. Er konnte gut mit Kindern, auch mit Jugendlichen. Wo er her kam hatte er viel damit zu tun gehabt. Aber die beiden Personen gingen ihm nicht aus dem Kopf. Wer sie genau waren würde er noch herausfinden.
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