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 What I Feel For You...

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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Mi Apr 18, 2012 3:33 pm

Sie wusste es auch nicht. Das war natürlich blöd oder mal wieder sehr passend. Sie waren zwei Vollirre. Und nicht nur das, sie waren gleichsam ahnungslose Vollirre. Das war ja wahnsinnig beruhigend. Sie entschuldigte sich plötzlich, was Dominic eigentlich nur noch mehr verwirrte. Wofür entschuldigte sie sich denn jetzt gerade? Das machte noch weniger Sinn als sowieso schon alles! Plötzlich bewegte sich & bevor Dominic begriff, warum, rutschte sie schon von ihm hinab. Schlagartig schlug er die Augen auf, um sie aufzuhalten, erstarrte aber in seiner Bewegung, als er erkannte, dass sie... dass sie ernsthaft gerade [i]Angst[/i] hatte? Angst vor ihm? Wie konnte sie ihn küssen & schlagartig Angst vor ihm haben? Wie ging sowas? Verwirrt sah er sie mittlerweile sitzend an. Was lief hier gerade schief? Scheinbar zu viel.
Ihn verärgern? Noch mehr Verwirrung. Ihm entging nicht, wie ihr die Situation scheinbar die Kehle abschnürrte. Das kannte Dominic zu gut von Grace, als dass er die Anzeichen dafür übersehen würde trotz aller der Zeit die nun dazwischen lag. Er schwieg. Wie zur Hölle kam sie darauf, dass er wütend war? Das verwirrte ihn wirklich. Schließlich richtete er sich etwas weiter auf, um dann an ihre Seite zu hüpfen. Er ließ sich neben ihr wieder auf dem Boden nieder, hatte das eine Bein hinter ihr ausgestreckte & das andere angewinkelt. Nachdenklich sah er sie von der Seite an, fast schon mit Scheu davor, sie wieder zu berühren. Vielleicht war das ja der Fehler gewesen? Vielleicht... ekelte sie sich? Oder so?
Egal wie bekannt ihm solche Situationen oder Ähnliche aus der Vergangenheit auch waren, er fühlte sich unfassbar unbeholfen. Aber auch das war er nicht bereit so recht nach Außen zuzugeben. Er schwieg unfassbar lange & wusste, dass er damit nur riskierte, dass sie wirklich anfing zu weinen, aber was sollte er tun? "[color:7990=white]Ich bin nicht böse[/color]", sagte er dann schließlich. Zaghaft legte er seine Hand auf ihren Rücken, ehe sie bis zu ihrer Schulter wanderte, sodass er sie gleichzeitig dichter an sie heran rückend an sich ziehen konnte & ihr kopf auf seiner Brust halt fand. Er lehnte den Kopf kaum merklich gegen ihren Kopf & schwieg wieder eine Weile. Wie konnte dieses so selbstbewusste, freudige Mädchen an so einer Situation bloß scheitern? Hatte er sich gerade wirklich so enorm falsch verhalten? Sich so falsch gegeben, dass er wütend wirkte? Dabei war das wirklich das letzte, was er empfand & wenn richtete sich diese Wut nur gegen ihn selbst, weil er es so weit hatte kommen lassen. Er musste noch irgendetwas sagen. Irgendetwas! Aber in seinem Kopf herrschte Verstopfung. "[color:7990=white]Ich...[/color]", nun stockte er. "[color:7990=white]Ich weiß einfach irgendwie... Ich weiß eigentlich nichts gerade[/color]", dabei musste er nun schon fast schmunzeln, weil diese Situation so absurd war. "[color:7990=white]Ich weiß nicht, wie... wie das gehen soll[/color]", verletzte er sie damit? Wahrscheinlich. "[color:7990=white]Ich glaub nicht, dass das angebracht ist wegen deiner & meiner Position. Das ist das Problem, deshalb... wollte ich dich meiden[/color]", sagte er dann. "[color:7990=white]Hat wohl nicht geklappt.[/color]" Was ein logischer Schluss. Er beschloss wieder zu schweigen, ihre Reaktion abzuwarten. Vielleicht würde sie ja aufstehen & wegrennen. Dann würde es so enden, wie es angefangen hatte.
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Kassiopeia Lloyd
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 2:05 am

Schweigen. Nichts als Schweigen. Warum schwieg man immer in den falschen Momenten? Das war doch einfach nicht möglich. Was sollte sie denn jetzt tun? Sie konnte ja wohl schlecht aufspringen und davonrennen, so wie bei ihrem ersten Treffen. Auch wenn ihr danach zumute war. Ja, sie wollte wirklich davonrennen, weil es ihr unsagbar peinlich war, dass sie ihn geküsst hatte. Den Blick fest auf den Boden gerichtet - sie traute sich nicht, ihn anzusehen - berührten ihre Fingerspitzen ihre Lippen. Dabei hatte der Kuss sich so richtig angefühlt... Huh? Kassi erstarrte, da Dominic sich plötzlich neben ihr niederließ und sie kurz darauf an sich zog, sodass sie ihren Kopf gegen seine Brust legen konnte.
Wieder fühlte sie sich geborgen und auch sicher. Seine Worte nahm sie schweigend auf, musste sogar schmunzeln, als er meinte, eigentlich nichts zu wissen. Aber sie musste ihm recht geben. Es war nicht angebracht, dass sie etwas miteinander anfingen. Beide konnten bestraft werden - Dominic noch mehr als Kassi. Es war verzwickt! Aber das war für die Hexe kein Grund, es nicht zu versuchen. Dazu war sie einfach zu risikobereit.
[color:70b8=crimson]"Ich will aber nicht, dass du mich meidest"[/color], sagte sie fast schon trotzig. [color:70b8=crimson]"Das gefällt mir nicht."[/color]
Sie drückte sich leicht von ihm, jedoch nicht, um aufzustehen und zu gehen, sondern lediglich um ihn ansehen zu können.
[color:70b8=crimson]"Willst du es denn überhaupt?"[/color]
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 2:41 am

Ds wollte sie nicht & das gefiel ihr nicht. Diese Reaktion hatte er befürchtet & auch ihre Frage legte ihm eindeutig eine Schlinge um den Hals. Die einzig richtige, logische & vernünftige Antwort darauf war ein eiskaltes 'Nein', aufstehen & mir ihr aus dem Wald verschwinden. Ihr zur nächsten Stunde die Bücher mitbringen & dafür sorgen, dass sie sich nicht mehr allein über den Weg liefen. Das wäre richtig! Definitiv. Aber Dominic brachte diese Aktion tatsächlich nicht über sich, dabei war er sonst so geübt darin, kalt zu sein. Nun war er es, der, während dieser Gedanken, ihren Blick mied & an ihr vorbei in den Wald sah, um ihrem Blick nicht zu begegnen, der ihn ohnehin nur weiter verweichlicht hätte.
"[color:7e09=white]Es geht nicht darum, was wir wollen[/color]", das war doch eine super gute Antwort, um sich nicht gleich eine Schelle von ihr einzuhandeln. Nun überwand er sich endlich, sie anzusehen & hatte einfach nur das entsetzliche Bedürfnis, sie zu küssen. Warum bekam er diesen dummen, dummen, dummen Gedanken nicht mehr aus dem Kopf? Wieder strich er ihr durch's Haar. "[color:7e09=white]Ich riskier damit meinen Job[/color]", setzte er hinterher. Er schüttelte sachte den Kopf, ließ von ihr ab & senkte nun den Blick erneut. Es ging ihm nicht einmal direkt um seinen Job in Hogwarts, sondern um seine Position als Todesser - wovon sie aber keine Ahnung hatte & das sollte auch definitiv so bleiben. Zeitgleich wollte er sie nicht in etwas mit herein ziehen, in das sie es nicht verdient hatte, hineingezogen zu werden. Jede Vernunft sprach einfach dagegen.
"[color:7e09=white]Kassi...[/color]", seine Stimme war schwer geworden, beinahe schwach. "[color:7e09=white]Wir sollten zurück gehen[/color]", sagte er dann bloß, um sich im nächsten Augenblick zu erheben, dabei ihre Hände festhaltend, damit er ihr ebenfalls aufhelfen konnte. Hoffentlich blieb sie einfach ruhig.
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Kassiopeia Lloyd
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 3:10 am

Härter hätten seine Worte sie nicht treffen können. Wie Ohrfeigen fühlten sie sich an, hinterließen ein grausames Gefühl des Verrats. Wenn es nicht darum ging, was sie wollten, sondern nur um seinen verdammten Job, warum war er ihr erst so nahe gekommen? Sie hasste ihn. Sie hasst ihn und sein rationales Denken. Als er ihr mit seiner Hand durch das Haar strich, zog sie sich zurück, um dem zu entgehen. Auch recht widerwillig ließ sie sich von ihm aufhelfen. Seine Worte hatten die ganze Stimmung ruiniert. Alles versaut, was sie eben aufgebaut hatten. Hatten sie denn überhaupt etwas aufgebaut?
Wütend sah sie ihn an, suchte die passenden Worte für das, was sie gerade fühlte. Selten war Kassi so wütend, wie in diesem Moment gerade. Statt der Kerl zu sein, für den sie ihn eigentlich gehalten hatte, zog er den Schwanz ein und trat den Rückzug an. Ging den Weg des geringsten Widerstandes. Und es gab wenig, was die brünette Hexe mehr ärgerte als solch ein Verhalten.
[color:b892=crimson]"Fein"[/color], zischte sie. [color:b892=crimson]"Fein. Dann... viel... Spaß bei deinem Job!"[/color]
Die Worte kamen stockend über ihre Lippen, weil sie kaum noch an sich halten konnte. Verdammt, er hatte sie geküsst. [i]Sie[/i] hatte [i]ihn[/i] geküsst. Musste sie ihn erst flachlegen, um ihm klar zu machen, dass zwischen ihnen doch mehr bestand? Dass es doch nur eine Laune von ihm gewesen sein könnte, wollte sie nicht glauben. Nein, das war in ihren Augen absurd.
[color:b892=crimson]"Ich werde deiner Karriere sicher nicht im Weg stehen!"[/color]
Zornig über sich selbst, auf Dominic und die gesamte Situation pustete sie sich eine wirre Haarsträhne aus dem Gesicht, die galant wieder zurückfiel.
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 3:28 am

Wut war das einzige, was sie in diesem Augenblick scheinbar noch für ihn aufbringen konnte. Sie wehrte sich gegen jede weitere Berührung von ihm, sodass er sich bereitwillig vor ihr zurückzog, als sie schließlich standen. Er trat einige Schritte von ihr weg & wünschte sich dabei, er wäre nicht so idiotisch gewesen, sie hierher zu bringen. Wieso hatte er sie mit den Büchern im Arm nicht einfach hochkant aus seinem Büro geschmissen, weil sie sich sowieso hätte beeilen müssen, um rechtzeitig wieder in ihrem Schlafsaal sein zu können.
Ihre Wut schlug zudem mit ihren Worten in reine Gehässigkeit um - etwas, was Dominic nicht leiden & auch nicht ganz nachvollziehen konnte. Vielleicht lag es an ihrem Alter? Ohne weiteres Wort wandte er sich einfach von ihr ab, um sich auf den Weg zum Schloss zu machen. Seine Miene hatte sich verhärtet, nachdem sie noch Sekunden zuvor, als er ihr erklärt hatte, dass das einfach nicht ging, wirklich Betroffenheit ausgedrückt hatte. Mit ihrer Reaktion war er wieder der alte Dominic. Unterkühlt, beinahe schon resigniert gegenüber ihrer Wut.
Ohne ihren Worten irgendeine Beachtung zu schenken, lief er schließlich los. Es war nicht seine Schuld - oder? Natürlich war sein Kuss doof, aber sie hatte doch direkt einen hinterher gesetzt & das, obwohl sie beide wieder bei klarem Verstand waren. Was sollte er also noch sagen? Ihr Wutausbruch war pubertär, kindisch? Herrgott, was hatte er da getan? Er hat ein Kind geküsst, ein kleines, hyterisches Kind. "[color:2989=white]Meine Fresse, wie konnt ich nur?[/color]", diese Worte kamen leise brummend, kaum hörbar & nun unverkennbar wütend aus seinem Mund hervor. Seine Schritte beschleunigten sich einen Takt, um darüber die Wut loszuwerden, die sich in ihm weiter aufbaute. Was fiel ihr ein, ihn so anzufahren? Sein Job war wichtig! Vielleicht war ihr das nicht klar, weil Madam wahrscheinlich aus besten Hause kam & niemals ernsthaft auf einen Job angewiesen sein würde.
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 3:42 am

Kassi entglitten zum ersten Mal seit langer Zeit die Gesichtszüge. Das hatte bisher nur James geschafft, mit einer seiner hirnlosen Aktionen. Und die zweite person, die dies nun geschafft hatte, war Dominic. Indem er sich einfach abwandte und sie im Wald stehen ließ. Einfach so. Ohne ein weiteres Wort.
[i]Was zur...?![/i]
Wie konnte er das tun? Wie konnte er sie einfach so stehen lassen?! Entweder wollte er sie auf ganz fiese Art ärgern oder aber er hatte wirklich nichts hinter seine Aktion gesteckt. Das war doch einfach... das war... ARGH! Wütend hüpfte Kassi auf der Stelle herum, trat nach Ästen, die durch die Gegend flogen und an Baumstämmen zerbrachen. Wieso hatte sie sich nicht zusammenreißen können? Jetzt war er [i]wirklich[/i] wütend auf sie. Aber es war doch auch seine Schuld! [i]Er[/i] hatte sich aufgeführt wie ein Idiot, nicht sie. Nicht sie hatte ihn zurückgewiesen, an einer Stelle, an der eine Zurückweisung alles andere als angebracht war.
[color:15fe=crimson]"Verdammt!"[/color]
Jetzt konnte sie alles vergessen. War er ihr vorher schon aus dem Weg gegangen, so würde er sich jetzt geradezu in Luft auflösen. Seufzend ging Kassi in die Hocke, vergrub ihre Hände in ihren Haaren und schloss die Augen. In diesem Moment wünschte sie sich an einen entfernten Ort. China oder Sibirien. Irgendein Ort, an dem sie allein war und ihre Wut rausschreien konnte.
Um ihrem Ärger anderweitig Luft zu machen, verwandelte sie sich in den schneeweißen Husky, mit grauem Nasenrücken und den unverkennbaren Rehaugen von Kassi. Sie witterte Dominic und rannte los. Nicht, dass sie sich bei ihm entschuldigen wollte. Nein. Sie wollte einfach sehen, was er tat, nachdem er sie eiskalt hatte sitzen lassen.
Es dauerte nicht lange und sie hatte ihn eingeholt, hielt sich aber dennoch im Dickicht versteckt. Er durfte sie auf keinen Fall sehen.
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 4:07 am

Er lief mehrere Meter & bekam dabei nicht mit, wie sie hinter ihm im Wald herumtobte & ihrer Wut damit auf diese Weise Luft machte. Vielleicht war auch das besser so, dass er das gar nicht erst mitbekam, denn diese Art hätte er ebenfalls als kindisch empfunden. Außerdem ging er davon aus, dass sie ihm folgte - dass dem allerdings nicht so war, realisierte er erst nach einigen Minuten, weil sie nicht neben ihm auftauchte, er keine Schritte hinter sich wahrnahm & so lautlos konnte wenn überhaupt nur ein Tier sein & sie auch nicht weiter an ihm herummeckerte & ihn dafür verurteilte, dass er wert auf einen Job legt, der ihm sein Gehalt & damit sein Leben sicherte - was nicht ganz stimmte, denn wenn er auffallen würde in seiner Rolle als Todesser, wäre er entweder sofort tot oder aber in Askaban gefangen.
Kaum war ihre Abwesenheit einmal bemerkt, verlangsamten sich seine Schritte, ehe er sich schließlich umwandte. Tatsächlich keine Kassi. Nicht einmal in mehreren Metern Abstand oder auch nur vage in der Entfernung zu sehen. Er tat einige Schritte in die Richtung, aus der er gekommen war. "[color:dce5=white]Kassi?[/color]", damit rief er ihren Namen nun in die Dunkelheit hinein. Keine Reaktion, keine Antwort. Sorge machte sich in ihm breit. Hatte sie einen anderen Weg eingeschlagen, um nicht mit ihm zusammen zurücklaufen zu müssen? Oder...? Ihm fiel kein Alternative ein, wahrscheinlich wollte sie ihn tatsächlich nur meiden. "[color:dce5=white]Komm jetzt![/color]", setzte er trotzdem hinterher, diesmal etwas lauter als ihren Namen. Wieder keine Reaktion. Sollte er zurückgehen? Das war albern. Sie kannte den Wald gut, sie hätte keine Probleme damit, allein zurückzufinden. Wenn sie einen anderen Weg genommen hatte, hätte er sowieso keine Chance zu finden. Er würde einfach auf den Ländereien in der Nähe vom Tor warten, um sicher zu gehen, dass sie wieder heil ins Schloss zurückkehrte. Mit diesem Gedanken wandte er sich nun wieder ab von dem vorherigen Geschehen & machte sich daran, den Rückweg aus dem Wald heraus hinter sich zu bringen. Es war nicht deutlich zu erkennen, dass er sich Sorgen machte, aber unverkennbar war die Wut aus seinem Gesicht gewichen & hinterließ eine angespannte Mimik.
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Kassiopeia Lloyd
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 4:16 am

Dominic immer im Blick behaltend, trottete Kassi ca vier bis fünf Meter von ihm entfernt durch das Dickicht. Sie durfte sich nicht zeigen, wenn er herausfand, dass sie ein Animagus war... das wollte sie sich gar nicht ausmalen.
Plötzlich hielt er inne und wandte sich um, scheinbar nach etwas suchend. Was sollte das? Irritiert hielt Kassiopeia inne und beobachtete den Magier. Als er ihren Namen rief und kurz darauf noch eine Aufforderung, konnte die Hexe nicht anders als zu schnauben. Etwas anderes war ihr in ihrer Gestalt als Husky auch gar nicht möglich.
Dachte er wirklich, dass sie ihm einfach nachgegangen wäre? Er hatte sie immerhin eiskalt stehen lassen, wieso also hätte sie mit ihm zurückgehen sollen? Tatsache jedoch war, dass sie genau das gerade tat. Wenn auch nicht in der Gestalt des jungen Mädchens.
Er ging wieder weiter in Richtung Waldausgang. Kassi setzte sich ebenfalls wieder in Bewegung, achtete jedoch nicht, wohin sie lief und trat dabei auf einen Ast, der laut unter ihrer Pfote zerbrach. Um nicht gesehen zu werden, setzte sie zu einem Kurzsprint an, streifte dabei aber einen trockenen Busch, dessen Blätter raschelten. Wieder knackte ein Ast unter ihrer Pfote und hätte sie gekonnt wie sie wollte, so hätte sie geflucht.
Bis eben war sie doch auch nahezu unsichtbar.
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 4:28 am

Zielstrebig steuerte Dominic durch den Wald. Er kannte die Wege mittlerweile wirklich gut & wusste, wie er am schnellsten aus dem Wald heraus kommen würde. Ob Kassi extra einen Umweg in Kauf nahm, um bloß nicht an seiner Seite laufen zu müssen? Warum war sie bloß so eingeschnappt? Sie hatten sich geküsst, mehr doch letztendlich nicht - oder? War es mehr? Eigentlich wollte er darüber gar nicht nachdenken, denn das hätte ein für ihn schlimmes Eingeständnis bedeutet. Ein Knacken erlöste ihn schließlich von seinen Gedanken. Das Knacken konnte nur von jemandem oder etwas stammen, das auf einen Ast getreten war. In der Hoffnung, Kassi würde hinter ihm auftauchen, wandte er sich um. Aber nichts. Gar nichts. Stattdessen folgte plötzlich ein Rascheln weiter rechts & wieder ein Knacken. Er folgte der Richtung der Geräusche, indem er sich drehte. Was war das? Er sah nichts, dafür war es zu dunkel. Augenblicklich umfasste er seinen Zauberstab & beschloss dabei, einfach weiter zu laufen. Bis zum Ausgang des Waldes war es nicht mehr weit & die wenigsten Wesen würden ihn ohne guten Grund anfallen oder schlimmeres. Trotzdem war es nciht falsch bis zum Ende der Dunkelheit aufmerksam zu bleiben.
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 4:35 am

Kassi hielt einige Meter vor Dominic inne und beobachtete ihn durch das Blätterwerk hindurch. Er hatte nach seinem Zauberstab gegriffen, sie musste jetzt äußerst vorsichtig sein, wenn sie keinen Fluch abbekommen wollte. Langsam schlich sie weiter, die Augen immer auf Dominic gerichtet. Dieses mal vermied sie es, auf Äste oder Ähnliches zu treten, doch dabei übersah sie etwas Anderes.
Eine Falle, die für wilde Tiere ausgelegt war, schnappte nach Kassis Hinterpfote und brachte sie zum Aufjaulen. Sie hatte ganz vergessen, dass der zuständige Wildhüter auf der Jagd nach einem Wesen war, welches hier im Wald sein Unwesen trieb - ein Grund, weshalb die Rumtreiber natürlich nachts besonders oft und lange durch die Ländereien streiften. Sie wollten dieses Wesen treffen.
Panisch, weil sie jetzt erst recht auf sich aufmerksam gemacht hatte, versuchte sie der magischen Falle zu entkommen, doch das war geradezu unmöglich. Und sich in diesem Zustand zurückzuverwandeln befand Kassi für nicht besonders klug. Die magische Fessel glich der von Muggeln erfundenen. Sie hatte Zähne, die sich in das Bein gruben und zudem waren sie mit einer Art Lähmungszauber versehen.
Flach atmend, aufgrund der Angst, hier gefunden und enttarnt zu werden, sank Kassi zu Boden und legte sich auf die Seite. Der Zauber entfaltete seine Wirkung, es fiel ihr schwer, sich zu rühren.
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 4:50 am

Lange geschah nichts, bis plötzlich ein seltsames Geräusch ertönte & ein schmerzefülltes Jaulen folgte. Durch seine Erfahrung in dem Wald fiel es ihm nicht schwer, die Richtung, aus der das Geräusch kam, ausfindig zu machen. Auch er wusste, dass der Wildhüter ein Wesen im Wald jagte - warum genau war Dominic ein Rätsel, denn solange es den Wald nicht verließ, war es für niemanden eine Gefahr außer eben für die, die sich freiwillig in den Wald begaben & das auf eigenes Risiko taten, weil es schlichtweg verboten war.
Er näherte sich der Stelle, aus der das Geräusch gekommen war & entdeckte zu seinem eigenen großen Erstaunen einen Husky? Ja, tatsächlich einen Husky. Das war verrückt, was hatte ein Husky im Verbotenen Wald zu suchen? Hier mochten viele seltsame Wesen herumtreiben, aber kein gewöhnlicher Husky. Irritiert lag der Blick auf dem Hund, ehe er neben ihm niederkniete & sachte eine Hand auf seinen Körper legte, um zu schauen, wie er reagierte. Prüfend glitt sein Blick an dem Körper entlang & entdeckte die Falle. Damit kannte er sich auch, denn auch die Art & Weise, auf welcher man magische Geschöpfe fangen konnte, gehörte zu seinem Lernstoff. Er umfasste das Gelenk der Falle & ohne jede Mühe sprang das Eisen auseinander & gab eine blutende Pfote Preis. Und jetzt? Das war ne gute Frage, er würde das Vieh mit Sicherheit nicht mit zum Schloss hinauf nehmen. "[color:deba=white]Episkey[/color]", murmelte er & richtete seinen Zauberstab auf die Pfote des Hundes. Nichts passierte. Die Falle musste irgendetwas an sich haben, was den Zauber wirkungslos machte. "[color:deba=white]Tja, mein Freund, damit musst du wohl allein fertig werden[/color]", stellte er schließlich mit einem Schulterzucken fest & richtete sich im nächsten Augenblick auf. Er zögerte noch einen Moment, überlegte, ob er das mit seinem Gewissen vereinbaren sollte. Aber warum sollte er einen ollen Hund im Krankenflügel anschleppen? Das war kindisch!
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 5:07 am

Oh nein. Als hätte Kassi es geahnt, kam Dominic durch das Dickicht gelaufen und hockte sich neben sie auf den Boden. Einerseits war sie über sein Auftauchen, denn immerhin befreite er sie aus der Falle. Aber andererseits war es gefährlich, ihn in ihrer Nähe zu haben. In dem Moment, wo er seine Hand auf ihren Körper gelegt hatte, beruhigte sie sich für einen Moment. Jedoch wurde ihre Atmung wieder flacher, als er meinte, dass sie allein damit fertig werden müsste. Was ja an sich auch stimmte...
Mühselig erhob sie sich, auf ihrer Hinterpfote konnte sie nicht mehr stehen. Die Ohren anlegend, blickte sie den Praktikanten mit leicht schräg gelegtem Kopf an. Er schien sie nicht an ihren Augen zu erkennen, das war ein gutes Zeichen. Sie ging einen Schritt auf ihn zu, stupste seine freie Hand mit ihrer kalten und feuchten Nase an, als Dank dafür, dass er ihr geholfen hatte. Sie durfte nicht länger in seiner Nähe verweilen, sie musste wieder gehen.
Ihn ein letztes Mal ansehend, länger als es für sie gut war, wandte sie sich ab und humpelte davon. Das Bein war gelähmt, sie musste sich dringend etwas einfallen lassen. Wenn Dominic sie als Mensch wieder sah und sie die gleichen Anzeichen aufwies wie als Husky... sie mochte es sich gar nicht ausmalen.
Sie kam allerdings nicht weit, denn es war anstrengend nur auf drei Beinen zu laufen. Kassi setzte sich hin, schnaufte missgelaunt und schüttelte kurz den Kopf, ehe sie begann, ihre Wunde zu lecken.
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 5:35 am

Schwerfällig erhob er sich vor seinen Augen & blickte ihn an. Einen Augenblick war er irritiert von dem Anblick des Hundes. So genau betrachtet hatte er schlagartig eine unfassbare Ähnlichkeit zu Kassi - aber das konnte unmöglich sein, oder? Irritiert schloss er einige Sekunden die Augen, spürte nun, wie er ihn dankend anstubste & als er die Augen wieder aufschlug, war es nur noch ein kurzer Blick in die Kassi-Augen & der Hund wandte sich mit schleppenden Schritt ab. Es war Kassi - oder nicht? Er glaubte, dass das nicht sein konnte, aber er konnte sich auf keine andere Weise diese unfassbare Ähnlichkeit erklären & der Hund war gerade zu menschlich, was schlicht & ergreifend dafür sprach, dass es sich um einen Animagus handelte. Das würde auch das seltsame Auftreten von einem Husky im Verbotenen Wald erklären. Skeptisch beobachtete er, wie sie einige Meter entfernt wieder Platz nahm & sich nun an ihrer Wunde zu schaffen machte. Er konnte es nicht so recht glauben, aber um sich zu vergewissern, folgte er ihr schließlich. "[color:8c9c=white]Kassi?[/color]", fragte er in ihrer Nähe schließlich skeptisch.
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 5:47 am

Eigentlich hatte sie damit gerechnet, dass Dominic den Wald verlassen und sie - wieder - allein zurücklassen würde. Doch das Gegenteil war der Fall und das jüngste Lloyd-Kind war sich nicht sicher, ob das so gut war. Als er sie auch noch mit ihrem Namen ansprach, fuhr sie erschrocken auf, knickte aber hinten weg, wegen der Lähmung. Verschreckt sah sie Dominic an, legte die Ohren wieder an und zog auch den Schwanz ein. Er hatte sie doch erkannt! Langsam wich sie zurück, ganz so als stünde ihr eine Tracht Prügel bevor. Wieso war sie ihm auch bloß nachgelaufen?! Sie hätte sich still im Wald austoben sollen.
Da sie nicht seufzen konnte, ließ sie nur den Kopf hängen und entschloss sich dann widerwillig dazu, sich zurückzuverwandeln. Nun saß sie wieder als Mensch vor Dominic, in ihrem Jogginganzug, mit etwas wirrem Haar und ihrem verletzten Bein.
[color:dc73=crimson]"Ja..."[/color], sagte sie leise und ertappt.
Sie traute sich nicht, ihn anzusehen. Es war ihr peinlich, wie sie sich ihm gegenüber verhalten hatte und dass sie ihm nachgelaufen war, sowie in diese Falle laufen musste.
[color:dc73=crimson]"Ich... es tut mir leid"[/color], sagte sie murmelnd.
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 6:00 am

Es war die Reaktion von ihr als Hund, die bereits verriet, dass er sie auf "frischer Tat" ertappt hatte. Wieder schüttelte er bloß den Kopf über ihr Verhalten, ehe sie wieder als das junge, hübsche Mädchen vor ihm saß. Ja, Mädchen - sehr ernst konnte er sie nach dieser Aktion weiterhin nicht nehmen. Er wusste nicht, ob er darüber wütend sein sollte, dass sie ihn an der Nase herum geführt hatte & sich so kindisch benahm. Er wusste es wirklich nicht. Vielleicht sollte sie ihm einfach egal sein, vielleicht war sie jede emotionale Regung ins einem Innern gar nicht wert & vielleicht war das für ihn die bessere Art, um mit der Situation umzugehen.
Sie entschuldigte sich. Wofür auch immer, das ließ sie offen. Er seufzte nur schwer, ehe er sich vor sie hinhockte. Seine Hand strich erneut durch ihr Haar, diesmal zweckmäßig, um es etwas zu richten. Ohne irgendetwas zu sagen, packte er sie im nächsten Moment mit dem einen Arm in ihren Kniekehlen & den anderen stütztend an ihrem Rücken, um sie hochzuheben. Spätestens jetzt bemerkte man, wie trainiert der junge Praktikant tatsächlich war, denn nach wie vor erschien sie für ihn federleicht zu sein.
"[color:704f=white]Ich bring dich in den Krankenflügel. Madam Pomfrey weiß sicher weiter[/color]", erklärte er ihre Worte ignorierend. Damit setzte er sich nun mit ihr auf dem Arm in Bewegung. Wie endlos viele kleine Dramen & das alles an einem einzigen Tag. Das war der Grund, warum Dominic andere Menschen in dieser Beziehung mied & das war der absolute Beweis, dass er sich trotz all ihrer Wut & ihrer Kindeleien richtig entschieden hatte. Sie war zu jung, zu unreif, zu kindisch, zu lächerlich - & umwerfend, aber das vergas er lieber sofort wieder.
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 6:29 am

Er verlor kein Wort über ihr Verhalten, über sein Verhalten, über die ganze Situation. Nein, er zog es wieder einmal vor zu schweigen, was Kassi unheimlich auf das sonst so sonnige Gemüt schlug. Ihr war es selbst ein Rätsel, wie sie sich hier aufführte. Sie war sich selbst fremd geworden und das binnen von wenigen Tagen. Und wer war schuld daran? Dominic.
Erschrocken schlang Kassiopeia ihre Arme um den Hals von Dominic, als dieser sie auf seine Arme hob. Ihr fiel auf, dass er sehr durchtrainiert war, was man aber auf den ersten Blick nicht gleich bemerkte. Er sagte ihr, dass er sie zu Madame Pomfrey bringen wollte. Unweigerlich spannte sie sich an.
[color:ae48=crimson]"Nein, bitte nicht. Bitte nicht zu Madame Pomfrey"[/color], sagte sie leise. [color:ae48=crimson]"Sie wird Fragen stellen. Zu viele Fragen."[/color]
Sie zog ihre Arme von seinem Hals zurück, schloss die Augen und kuschelte sich stattdessen an ihn. Er roch so gut... Sie wollte diese Nähe nicht aufgeben. Sie wolte nicht, dass er sich von ihr fern hielt. Aber sie hatte alles ruiniert. Durch sein Verhalten. Weil er unbedingt nur seinen Job als baldiger Professor oder Ähnlichem sah. Vielleicht sah sie einfach zu viel in ihm. Es konnte ja sein, dass sie für ihn nur eine Art Spielerei war. Wie bei so vielen jun gen Männern. Erst tobten sie sich jahrelang aus, ehe sie irgendwann mal etwas Ernsthaftes eingehen wollten.
Leider war Kassi auf soetwas gar nicht eingestellt. Trotz ihrer jungen sechzehn Jahre wollte sie nicht nur irgendwelche flüchtigen Bettbekanntschaften.
[color:ae48=crimson]"Wenn du... wenn du mich in den Gemeinschaftsraum bringen könntest. Zu Remus. Das wäre lieb..."[/color]
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 6:47 am

Wieder schüttelte er den Kopf. So langsam konnte er das in ihrer Gegenwart scheinbar am Besten. Wie kam sie darauf, dass er ihr noch irgendeinen Gefallen tun würde? Es war schon genug, dass er sich überhaupt dazu herab ließ, die kleine Prinzessin hinauf zum Schloss zu tragen. Es war unfassbar, wie gekonnt sie es geschafft hatte, jede Sympathie in ihm in den Hintergrund zu drängen. Er begriff selber nicht mehr, was er sich nur Minuten zuvor im Wald eingebildet hatte, begriff nicht, warum er sie geküsst hatte & warum er Rücksicht auf ihre Gefühle nehmen wollte. Er hatte doch so oft gelernt, dass die Menschen dafür stets undankbar waren & dieses Bild hatte er bestätigt. Dieses herrlich schwarze, düstere Weltbild, welches er in sich trug.
"[color:7777=white]Es ist schon unfassbar ironisch, dass du mir indirekt vorwirfst, dass ich feige sei. Und dann... dann hast du plötzlich zu viel Schiss dich ordentlich behandeln zu lassen, weil dein ach so witziges Dasein als Animagus damit auf der Kippe steht, aber ein Job... ein Job ist natürlich unwichtig. Das ist schon verdammt bitter, glaub mir[/color]", da war er, Dominic Josue Byfield. Der Dominic, der mit eben dieser Verbitterung, diesem Zorn Amerika verlassen & zunächst nach Irland gekommen war, um dort seine eigene Schwester zu begraben & die Welt hassen zu lernen. Da war er & schlug ihr nun mit aller Härte ins Gesicht. Wie hatte er sich nur von ihr einlullen lassen können?
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 7:10 am

Wieder trafen seine Worte direkt ins Schwarze. Wenn Kassi könnte, würde sie schrumpfen. Zusammenschrumpfen wie ein Mimosenblatt, wenn man es berührte. Sich einigeln, zurückziehen und nicht mehr auseinanderfalten. Aus diesem Grund vermied sie es wieder, sich bei ihm anzulehnen. Leider konnte sie nicht selbstständig laufen, sonst hätte sie Dominic gebeten, sie runter zu lassen. Aber bei ihrem momentanen Glück wäre er dabei auch wieder an die Decke gegangen.
[color:f9e6=crimson]"Ich habe nie behauptet, dass dein Job unwichtig ist!"[/color], entgegnete sie entrüstet; ihre Wangen färbten sich schlagartig rot, wie immer wenn sie sich zu schnell rechtfertigen musste. [color:f9e6=crimson]"Dein Job ist sogar sehr wichtig. Aber... ist es denn so unverständlich, dass ich verärgert war?"[/color]
Was sollte das denn jetzt werden?! Fing sie gerade allen Ernstes an, ein Nach-dem-Kuss-Gespräch zu führen? Das war ja peinlich. Sie war nicht gut darin, weil sie es nicht kannte. Sie hatte soetwas noch nie getan. Wenn sie gleich unsanft auf dem Boden landete, wusste sie zumindest warum. Und konnte es Dominic noch nicht einmal übel nehmen.
[color:f9e6=crimson]"Du hast... mich geküsst. Und ich... fand es schön. Deswegen habe ich dich ja auch geküsst. Und ich dachte, dass da vielleicht mehr sein könnte."[/color]
Nunmehr brannte ihr Kopf. Er war sicherlich feuerrot, ihr Herz raste. Warum konnte sie nicht einfach ihren verdammten Mund halten?
[color:f9e6=crimson]"Aber als du meintest, dass es nicht danach gehe, was wir wollen... war ich verletzt. Ja, ich habe dich unfair behandelt und ja, ich habe überreagiert. Aber ich li..."[/color]
Bevor sie den Satz zuende sprechen konnte, schlug sie beide Hände auf den Mund. Entsetzt starrte sie auf einen Punkt irgendwo in der Ferne. Beinahe hätte sie sich verplappert. Beinahe wären Worte über ihre Lippen gekommen, die zurückzunehmen nahezu unmöglich waren.
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 7:31 am

Sie stritt ab, dass sie das behauptet hätte - vielleicht hatte sie das auch nicht direkt getan, aber es war eben sehr verständnislos herüber gekommen. Sie fragte, ob ihr Ärger unverständlich war & darauf hätte Dominic prompt mit einem Ja antworten können, wenn er nicht entschlossen hätte, ihr einfach erstmal zuzuhören. Seine Gesichtszüge verhärtet sich unmerklich noch ein bisschen mehr, falls das überhaupt noch möglich war. Ohne sie anzusehen, nahm er im Augenwinkel nun wahr, wie sie erötete. Auch das ignorierte er vorerst, dabei hätte er sie auf dem Hinweg zum Wald deshalb wahrscheinlich noch aufgezogen. Wie konnte die Situation nur so umkippen & zerbrechen? Einsicht ihrerseits & dann plötzlich ein Satzanfang, der ihn, ohne dass er etwas dagegen tun konnte, so aus der Fassung brachte, dass er sie beinahe aus Schock fallen ließ, während sie scheinbar genauso erschrocken die Hände vor den Mund schlug. Sie fiel ein Stück, ehe er sich besann & sie wieder hochstemmte, bevor sie ihm tatsächlich ganz entglitt.
Er bekam sie zwar wieder fest zu fassen, aber seine Gedanken stoben einfach nur wild durcheinander. Wie scheinbar immer, wenn sie in seiner Nähe war, war er einfach nur durcheinander. Was sollte er denn jetzt bitte sagen? Während er bisher immer aus Wut oder Genervtheit oder vielleicht Ignoranz geschwiegen hatte, schwieg er nun, weil er schlichtweg sprachlos war. Was zur Hölle sollte er sagen?
"[color:20a9=white]Ich weiß nicht mehr, was ich sagen soll[/color]", sagte er dann einfach, ohne darüber nachzudenken, ganz offen heraus. Sie hatten den Wald längst hinter sich gelassen, ohne dass Dominic es wirklich gemerkt hatte & näherten sich nun unausweichlich dem Schloss. Wieder eine unfassbar zähe Stille zwischen ihnen. "[color:20a9=white]Ich weiß, dass das der letzte Satz ist, den man hören will, aber lass uns diesen blöden Streit einfach vergessen und... und am Besten auch den Kuss. Es tut mir, Kassi. Ich bin für sowas nicht gemacht & genau deshalb meide ich sowas seit Jahren...[/color]", er wusste, dass er nicht erwarten konnte, dass sie das irgendwie verstand. Er hoffte es. Er hoffte, dass sie nicht weiter diskutierte, weil er sich so sicher war, dass er nachgeben würde & das würde zum Verhängnis von beiden werden. Sie schaffte es immer wieder, gerade eben war er noch die Wut in Person gewesen & hätte sie am liebsten in Fetzen gerissen, aber wenn sie einmal etwas sagte, zerflossen diese Gefühle ins Nichts & das einzige was blieb, waren die Gefühle zu ihr, die er weiter sich selbst & ihr gegenüber zu verheimlichen versuchte.
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Kassiopeia Lloyd
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 7:44 am

Kassi quiekte kurz auf, weil Dominic sie fallen zu lassen drohte. Bevor sie allerdings auf dem Boden aufschlagen konnte, bekam er sie wieder zu fassen, kurz darauf fiel sie jedoch wieder. Unweigerlich hatte sie ihre Arme hilfe- und haltsuchend wieder um seinen Hals geschlungen. Er offenbarte ihr, dass er nichts zu antworten wusste - welch Überraschung. Aber immerhin war er ehrlich. So schwer es ihr auch fiel, riss sie sich zusammen und nahm seine Worte einfach nur hin. Er war also nicht geschaffen für soetwas? Glaubte er, sie sei dafür geschaffen? Seit dem Tod ihrer Mutter hatte sie sich zurückgezogen und soetwas wie Liebe nur von ihren Geschwistern zugelassen. Und jetzt... jetzt ließ sie es zu und wurde enttäuscht.
Der Wald lag mittlerweile hinter ihnen, sie näherten sich dem Schloss und somit auch dem Ende ihres Ausfluges. Konnte sie es einfach so stehen lassen? Nein, konnte sie nicht. Sie wollte es auch nicht so stehen lassen. Aber was blieb ihr denn anderes übrig? Er saß am längeren Hebel.
[color:bc35=crimson]"In Ordnung"[/color], gab sie bitter nach. [color:bc35=crimson]"Ich werde es vergessen. Aber erst, wenn du mich am Gemeinschaftsraum abgesetzt hast und..."[/color]
Sie legte ihre Hand an sein Gesicht, drehte es zu sich und küsste ihn sanft. Wenn sie praktisch den gesamten Abend schon vergessen sollte, dann wollte sie ihn wenigstens gebührend beenden. Und wie ging das besser als mit einem letzten Kuss?
[color:bc35=crimson]"Ich werde dir diesen Gefallen tun"[/color], flüsterte sie gegen seine Lippen, so sehr es sie auch schmerzte.
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 8:27 am

Sie schien nachzugeben, aber Dominic freute sich zu früh, indem er einfach die Schultern etwas entspannte, denn kaum war ihr Satz einmal gesagt, da spürte er bereits ihre Finger in seinem Gesicht & wie er ohne Achtsamkeit diesem Druck nachgab & sich küssen zu ließ. Warum gab er nach? Herr im Himmel, wie konnte es nur einen Menschen geben, der ihm so komplett den Kopf verdrehte? Mittlerweile müsste er schon abfallen, weil er mehrere Umdrehungen hinter sich hatte. Das konnte gar nicht mehr gesund sein!
Er hielt inne, als sie ihn küsste & kam einfach nicht umhin, diesen Kuss tatsächlich zu erwidern. Sie lösten sich, ihre Worte nahm er schon fast gar nicht mehr war, stattdessen schloss er sie nun umso fester in die Arme, um sie erneut zu küssen. Der Kuss war gierig, ohne wirklich aufdringlich zu sein. Einfach nur gierig, weil es ihm so unfassbar schwer fiel, ihr zu widerstehen. Nach einem weiteren, letzten, sanften Kuss ließ er wieder von ihr ab, hielt sie wieder lockerer im Arm & setzte seinen Weg zum Schloss fort. "[color:b2a7=white]Ich kann dir einfach nichts versprechen, kann dir nicht versprechen, dass das jemals einfach oder normal wird... Und... im Übrigen: Ich bring dich trotzdem in den Krankenflügel, kannst du eh nichts dran ändern[/color]", war seine einzige, schwerfällig schmunzelnde Antwort auf ihre Worte & er wusste, dass er damit wieder alles so offen & unklar ließ, wie sie es wahrscheinlich nicht haben wollte. Aber er war einfach nicht fähig, ihr - oder auch sich selber - völlig vor den Kopf zu stoßen. Die Vorstellung, ihr in Zukunft nicht wieder nahe kommen zu dürfen, weil er sich jetzt dagegen sperrte, war absurd - sie war in seinem Kopf mittlerweile völlig unrealistisch. Selbst Dominic schien sich dem hier, wenn es einmal angefangen hatte, nicht mehr entziehen zu können. Täglich würde er den Kopf über sich schütteln, wenn sich wieder ein Großteil seiner Gedanke heimlich an sie wandte. Er war sich darüber im Klaren, dass es niemals normal zwischen ihnen sein würde. Sie würden nie etwas führen, was sie doch eigentlich mit ihren 16 Jahren erleben sollte: Händchen halten, kopflose Aktionen, Offenheit, Unbeschwerheit.
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Kassiopeia Lloyd
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 7:05 pm

Kassi hatte schon mit ihrem Schicksal abgeschlossen, da legte Dominic doch wirklich noch eins drauf! Er küsste sie - von sich aus! -, gierig, aber nicht aufdringlich. Geradezu sehnsüchtig hing sie an seinen Lippen, wollte sie gar nicht mehr in die Freiheit entlassen. Wie er trotz des Kusses noch geradeaus laufen konnte, war ihr ein Rätsel. Dafür aber hielt er sie noch fester und sicherer im Arm. Seinen Worten mit geschlossenen Augen lauschend, lehnte sie ihre Stirn gegen seine Wange, mit dem Nasenrücken konnte sie die Kontur seines Kieferknochens entlang fahren.
[color:09ed=crimson]"Wenn diese Voraussetzung bedeutet, dass ich dir trotzdem in absurden, gefährlichen Momenten nahe sein darf, nehme ich das gern in Kauf..."[/color], erwiderte Kassi. [color:09ed=crimson]"Aber nur, wenn du es zulässt..."[/color]
Dass er sie dennoch beim Krankenflügel absetzen wollte, nahm Kassi seufzend hin. Theatralisch aufstöhnend lehnte sie sich zurück und ließ sich kraftlos in seinen Armen baumeln. Die Augen öffnend, betrachtete sie ihr Umfeld nun verkehrt herum.
[color:09ed=crimson]"Ich will aber nicht in den Krankenflügel"[/color], murrte sie. [color:09ed=crimson]"Mir geht es gut."[/color]
Selbst wenn Dominic ihr versichert hätte, dass es zwischen ihnen normal hätte sein können, hätte Kassi ihm nicht geglaubt. Die beiden konnten nicht normal miteinander umgehen. Sie waren wie Katz und Maus. Feuer und Wasser. Erde und Luft. Kassiopeia brauchte keine Sicherheit. Sie wollte einfach nur ab und an bei Dominic sein dürfen, seine Nähe genießen. Das war doch sicherlich möglich...
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Do Apr 19, 2012 10:49 pm

Er genoss ihre Berührung auf so eine enorm unverschämte & dreiste Weise, weil er wusste, dass es diesen Kontakt gar nicht zwischen ihnen geben durfte. Wie konnte er das nur zulassen? Diese Frage hätte er sich stellen müssen - tat er aber momentan ganz schlicht & ergreifend nicht mehr.
"[color:4e57=white]Nicht mal das kann ich dir so hundertprozentig versprechen, aber versuchen...[/color]", erwiderte er leicht nachdenklich auf ihre Worte. Dass sie darauf achten mussten weder von Schülern noch von Lehrern erwischt zu werden, war eigentlich relativ klar & hinzu kam, dass er vermutlich täglich zwischen Vernunft & Sehnsucht zerrissen sein wird & diese Zerrissenheit womöglich nicht immer zu ihren Gunsten ausfiel.
Schmunzelnd beobachtete er, wie sie sich zurückfallen ließ & mit dem Kopf nun hinabhing. Ach je, war der Krankenflügel denn so schlimm? Vielleicht sollte er sie einfach damit beruhigen, dass er schon eine Ausrede für sie parat hatte - andererseits war es als Lehrer ja seine Aufgabe, sie auflaufen zu lassen. Da er das schon nicht tun würde, konnte er sie ruhig weiter im Glauben lassen, dass sie Probleme bekam. Letztendlich ärgerte er sie zu gern.
"[color:4e57=white]Oh, dir geht es gut?[/color]", er stoppte abrupt & ließ ihre Beine im nächsten Augenblick los. Wieder schmunzelte er. "[color:4e57=white]Wieso trage ich dich dann überhaupt?[/color]", erkundigte er sich & ließ ohne jede Vorwarnung auch ihren Oberkörper los, damit sie beweisen konnte, wie gut es ihr ging. Aufmerksam beobachtete er sie, bereit, sie aufzufangen, falls sie zur Seite kippen sollte & auf diese Aktion einfach nicht vorbereitet war.
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Kassiopeia Lloyd
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Fr Apr 20, 2012 3:17 am

Dass Dominic es wenigstens versuchen wollte, rechnete Kassi ihm hoch an. Allerdings fühlte sie sich auch ein klein wenig zurückgewiesen, sie war jetzt praktisch an seinem Haken. Er hatte sie, hielt sie aber auf Abstand. Was im Nachhinein betrachtet vielleicht gar nicht einmal so übel war, denn wer wusste schon, was die beiden noch anstellten...
[color:bd34=crimson]"Huh?"[/color]
Dominic hielt an und ließ im nächsten Augenblick ihre Beine los, sodass diese auf dem Boden landeten. Glücklicherweise lag sein anderer Arm noch an ihrem Rücken, so hatte sie zumindest einen Halt. Aber dieser wurde ihr auch genommen. Im ersten Moment schwankte Kassi ganz bedrohlich, konnte sich aber fangen. Krampfhaft darauf konzentriert, bloß nicht umzukippen, hielt die junge Hexe sich auf ihrem gesunden Bein - was wirklich anstrengend war, denn ihr gelähmtes Bein war zu nichts zu gebrauchen. Obwohl es fest auf dem Boden stand, kam Kassi sich vor, als würde es durch die Lüfte fliegen.
[color:bd34=crimson]"Weil du mich gerne auf dem Arm trägst, deshalb"[/color], gab sie hochkonzentriert von sich.
Kassi sah nach vorn. Das Schloss war nicht mehr weit entfernt, das würde sie doch schaffen! Gedankenlos wie sie nun einmal war, machte sie einen Schritt nach vorn, knickte aber ganz unelegant weg, weil ihr taubes Bein keinerlei Belastung standhielt.
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BeitragThema: Re: What I Feel For You...   Fr Apr 20, 2012 3:35 am

Unverkennbar amüsiert über ihren Stolz & ihre Sturheit beobachtete er, wie sie sich nach einem ersten Wanken schwer konzentriert auf den Beinen hielt & anstatt dabei einsichtig zu werden, sogas nachdenklich zum Schloss hinauf blickte. Hinzu kam noch eine freche Antwort, über die er nur zu grinsen begann, während sie tatsächlich versuchte, den Weg zum Schloss in Angriff zu nehmen. Sie kippte zur Seite & kaum drohte sie ganz der Länge nach auf dem Boden zu landen, fing er sie mit beiden Armen auf, sodass sie ihn wieder anblickte. Spielerisch drückte er ihr einen flüchtigen Kuss auf.
"[color:367b=white]Bei dem Anblick, würde dich selbst ein Troll lieber tragen, anstatt dich zu essen[/color]", stellte er grinsend fest & nahm sie im nächsten Augenblick wieder auf die Arme. "[color:367b=white]Also Fräulien, ab in den Krankenflügel. Ich bin leider nicht bewandert genug in Sachen Heilkunst[/color]", erklärte er dann im Weiterlaufen. "[color:367b=white]Seit wann kannst du das? Mit dem Verwandeln mein ich?[/color]", erkundigte er sich schließlich, um die Diskussion damit einfach zu beenden, ganz egal ob ihr das passte oder nicht. "[color:367b=white]Und können deine Spielkameraden das auch?[/color]", setzte er interessiert hinterher. Anders machte es fast keinen Sinn, weil sie dauernd mit den Burschen herum hing & sie sich auf diese Weise eigentlich allesamt am Besten aus dem Schloss stehlen könnten. Seine Stimme war etwas strenger geworden - nicht aus Boshaftigkeit, sondern eher aus Sorge, weil bei dieser Magie viel schiefgehen konnte & bei ihren Trips einfach auch, auch wenn er wohl der letzte war, der darüber berechtigt war, Vorträge zu halten.
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